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Mein Opa und ich

(Lesereinsendung von Anonym)

Bild von älteren Mann

Wie ich so richtig beginnen soll weiß ich nicht, aber ich fang einfach mal an.
Ich weiblich, 18 Jahre jung habe einen tollen Opa im Anfangsstadium der Demenz. Schon vor Jahren musste man ihm Sachen X mal erklären oder er fragte immer wieder nach. Mittlerweile geht es so weit das er an ganz andere Orte fährt als wir angeben.
Statt zum Kaufland wird zum Lidl gefahren. Seinen Lebenssinn hat er in seinem Pferd gefunden. Mit 72 hat er sich den Wunsch erfüllt und reitet heute mit 78 immer noch. Ich bin der festen Meinung dieses Pferd unterdrückt die Krankheit schon eine Weile, er ist einfach immer beschäftigt.

Mein Opa lebt mit meiner Oma in einem Haus mit Garten. Alles scheint perfekt zu sein, doch dann kam Dezember. Meine Oma leidet unter der Situation, mein Opa bekommt Phasen da wird er unausstehlich, wirft einer 78 jährigen vor sie würde Fremdgehen, schreit mich grundlos an und versucht kein Cent auszugeben und zu sparen. Okay, das mit dem sparen ist wohl geerbt, Urschwabe!;)
Ich bekomme alles an den Kopf geworfen, genauso wie meine Oma. Ich bin das einzigste Enkelkind und versuch neben der Arbeit und meinem Leben viel Zeit für Sie aufzubringen, ich würde für meine Großeltern alles tun.
Heute telefonierte ich mit ihm, wie jeden 2. Tag. Ich wurde grundlos angeschrien, und ich merke einfach wie mich diese Situation belastet.

Ich will keinen Opa der irgendwann nicht mehr weiß wie er heißt, ich will nicht das er sich selbst verliert, ich will die Person zurück die mit mir als Kind um die Wette gelaufen ist. Das mag alles ziemlich egoistisch klingen, ist es sicher auch, aber haben wir Angehörige nicht auch Recht auf diese Gefühle und Bedenken?
Ich merke wie es meine ganze Familie belastet. Mein Vater fühlt sich wohl genauso wie ich, nach so Telefonaten wie heute fließen bei beiden Tränen.

Weihnachten wurde der Horror, er komplett komisch, geschwiegen, in sich gekehrt, man merkte das sich meine Großeltern wohl zuvor gestritten hatten. Meine Oma hat auch ne schwere Situation so mit ihm zu leben, er kann zum Tyrann werden, ich hatte das Gefühl sie wollte sich mitteilen, machte Anspielungen auf sein Verhalten, daraufhin ist er aufgestanden, mitten während dem Essen und saß im Auto bis meine Oma kam. Jegliche Gespräche und bitten prallten an ihm ab, er war ein komplett anderer Mensch.

Ich hab Angst, Angst vor dem was kommt. Geht es nur mir so?
Haben andere die gleiche Erfahrung gemacht?
Ich bin dankbar für jede Rückmeldung. Mit "Gleichgesinnten" lässt es sich einfacher drüber reden.

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Kommentare  

Mona
+3 # Mona 2017-02-12 11:20
Hallo,
ich war selbst schon mehrfach in der Situation. Es ist schwer damit umzugehen, vor allem im privaten Umfeld.
Ich selbst arbeite auch in einer Einrichtung und durch meine privaten Erfahrungen konnte ich schon einiges erleben ;).

Man kann mit viel Verständnis schon was bewirken. Meine Dozentin meinte damals: wenn sein roter Pullover für ihn Blau ist, dann ist er halt Blau. Wenn man das auf die anderen Situationen versucht anzuwenden, wird vielleicht einiges leichter. Es wird schwer werden, da der Mensch, den ihr jahrzehntelang kennen und lieben gelernt habt, sich verändern wird. Leider ist es so, aber es wird auch wieder sein, wo er ruhiger und "lieber" wird.

Man kann leider nie sagen, welchen Verlauf es nimmt, aber versucht mal in "seine Welt" einzusteigen und ihn dort "abzuholen". Ihn nicht zu überfordern, da er einfach viele Sachen vergessen wird. Unterstützt ihn.

Ich wünsche euch viel Kraft für die Zukunft

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Menschen mit Demenz, die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen. Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an. Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mit.

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