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Schützt Bildung vor Demenz? PDF Drucken E-Mail
Laut einer Untersuchung der Technischen Universität München in einem Kloster soll eine höhere schulische und berufliche Bildung vor Demenz schützen.
Die Studie wurde in dem katholischen Frauenorden der "Armen Schulschwestern" ausgeführt.
Dem Studienleiter Horst Bickel (www.karger.com/dem) ging es ebenso darum, äußere Einflüsse oder bestimmte Lebensumstände, die Einfluss auf eine Demenzerkrankung nehmen könnten, auszuschließen.
In dem Kloster erklärten sich 442 Nonnen bereit, an der Forschung zum Thema Demenz teilzunehmen.
Die teilnehmenden Schwestern des Ordens waren durchschnittlich über 78 Jahre alt und verbrachten 50 Lebensjahre im Kloster.
Bei 104 Ordensfrauen waren Symptome einer Demenz zu erkennen. 92 Schwestern verfügten über eine einfache bis mittlere Schulbildung.
Die Ordensschwestern, die anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen hatten, zeigten die wenigsten Demenzerscheinungen. In hauswirtschaftlichen Berufen zum Beispiel waren die Demenzfälle häufiger als bei Erzieherinnen und Lehrerinnen.
Tendenziell ist es wohl so, dass die Weichenstellung in der Kindheit wichtig ist. Aber auch auf eine ständige Weiterbildung im Erwachsenenalter sollte geachtet werden.
Doch ob diese Faktoren tatsächlich das Demenz Risiko verringern, kann nicht mit hundertprozentiger Sicherheit gesagt werden.
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Hundetherapie bei Demenz

Menschen mit Demenz die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen.  Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an.  Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mit.