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Vorsorge gegen Stürze und Unfälle im Alter PDF Drucken E-Mail

 Training und Vorbeugemaßnahmen gegen  Stolpern, Stürzen und Unfallgefahren im Alter

Alter ist nichts für Schwächlinge (Bette Midler)

Was kann man also tun, um stark zu bleiben und Stürze und Unfälle im Haus bei älteren Menschen zu vermeiden?

Laut Statistik stürzt jeder dritte im Alter von über 65 Jahren. Oft wird ein Sturz abgetan, ach, ich bin nur gestolpert, weil man Beschwerden und Schwindel im Alter -auch das Alter selbst nicht wahrhaben will-. Hilfe nehmen die wenigsten älteren Menschen gerne an. Um die Gesundheit und Fitness im Alter noch möglichst lange zu erhalten, kann mit gezieltem  Kraft- und Gleichgewichtstraining geübt werden.

Da bei älteren Menschen das Durstgefühl abnimmt, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ganz wichtig. Genügend Trinken schützt noch zusätzlich vor Schwindel und Gleichgewichtsstörungen.

Ein Sturz im Alter kann gefährliche Folgen mit sich bringen, wie z.B. einen Oberschenkelhalsbruch, der eine Pflegebdürftigkeit nach sich zieht und den älteren Menschen monatelang ans Bett fesselt. Folgeerscheinungen wie Lungenentzündungen, Thrombosen und Schwäche können auftreten. Durch die lange Bettlägrigkeit wird Muskelmasse abgebaut und die Senioren fühlen sich, wenn sie je wieder aufstehen können, noch unsicherer auf ihren Beinen. Stürze zählen übrigens zu den häufigsten Todesursachen bei älteren Menschen.


Die meisten Unfälle passieren nicht auf der Straße, sondern in der eigenen Wohnung.

Dort kann man jedoch einige Maßnahmen ergreifen, um potentielle Stolperfallen zu beseitigen.

Achten Sie darauf, dass

rutschende Teppiche mit einem Klebeband (doppelseitig) am Boden befestigt sind,
und/oder eine rutschfeste Matte unter den Teppich legen.
Gerade die Bereiche vor der Badewanne und Toilette sind gefährlich, hier gehören,
wenn überhaupt, rutschfeste Vorleger hin.
In Badewanne und Dusche rutschfeste Wanneneinlagen legen.
Haltegriffe an Badewanne und Dusche anbringen.
Wer die Möglichkeit hat, sollte eine bodenebene Dusche einbauen.
Treppen mit Teppichstufen (farbige) versehen.
Erhöhte Absätze an Türen und Bodenschwellen nach Möglichkeit beseitigen oder 
eine zusätzliche Lichtquelle oder eine farbige Markierung anbringen.
Auf gutes und rutschfestes Schuhwerk achten,
ein guter Schuh sollte einen fester Fersenhalt, stabiles Obermaterial, breite Absätze besitzen, und gut rundum zu schließen sein.
Alle Möbel auf einen festen Stand überprüfen.
Räume nicht mit Möbel vollstehen, keine Möbel im Gangbereich.
Am Treppengeländer einen (beidseitigen) Handlauf anbringen.
Gute Beleuchtung in allen Zimmern anbringen, darauf achten, dass kein Blendlicht vorhanden ist.
Die Lichtschalter sollten gut zugängig sein.
Evtl. Türen verbreitern.
Besorgen Sie sich Hüftkissen und Kniekissen, diese helfen bei einem Sturz, Verletzungen abzumildern.
Mehrstärkenbrillen, Biofikal oder Gleitsichtgläser birgen ein erhöhtes Sturzrisiko, gerade in der Anfangszeit beim Treppensteigen und beim Blick nach unten. Es dauert einige Zeit, bis man sich an die neue Brille gewöhnt hat. Unter Umständen sind 2 Brillen, eine für Nah und eine Brille für Fern besser.
Regelmäßige Kontrolle der Sehkraft ist unerläßlich. Ca. alle 3 Jahre sollte der Augenarzt eine Untersuchung auf Grauer Star, Grüner Star und auf eine altersbedingte Makula-Degeneration durchführen.
Manche Medikamente, wie Beruhigungs-Schlafmittel, mit dem Wirkstoff Benzodiazepine, aber auch Antidepressiva, blutdrucksenkende Mittel, Medikamente gegen Heuschnupfen, die müde machen können, erhöhen das Sturzrisiko.
Ältere Menschen müssen oft in der Nacht zur Toilette und können durch die benommene Wirkung der eingenommenen Arzneimittel schnell stolpern und fallen.
Vitamin D kann dem Sturzrisiko im Alter vorbeugen. Vitamin D ist stärkend für Knochen und Muskeln und ist fördernd für die Verwertung von Kalzium.

Die Krankenkassen bieten spezielle Angebote für Bewegung- und Fitnesstraining für Senioren und ältere Menschen an. Einige Kassen übernehmen sogar die Kosten für diese Kurse. Manchmal haben auch die örtlichen Sportvereine Sportlehrer, die im Bereich "Sturzprophylaxe" geschult sind.

Gleichgewichtstraining für Senioren-Spiele-Sport-Hobby

 
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Menschen mit Demenz die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen.  Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an.  Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Geronpsychiatrie und -psychotherapie mit.