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Gesundheit & Medizin für Senioren

Vitamin D - wichtig für Senioren und Demenz

Vitamin D, das Lebens-Vitamin


Frische Luft und Sonnenlicht weckt die Lebensgeister - eine Binsenweisheit in der viel Wahrheit steckt und vor allem Vitamin D.
Vitamin D ist für den menschlichen Körper unverzichtbar, nicht nur zum Knochenaufbau.
Eine Unterversorgung mit Vitamin D ist wohl ein Risikofaktor für Demenz und kann die Ursache für eine Vielzahl von Beschwerden sein wie; ständige Müdigkeit, Schlafstörungen, Depressionen und Muskelschwäche.
Vitamin D bildet der menschliche Körper selbst, den grössten Teil mit Hilfe der Sonnenbestrahlung (UVB-Licht) die von der Haut aufgenommen wird. Über die Ernährung wird nur ein geringer Teil von ca. 10 % bis 20 % des Bedarfs aufgenommen.

Eine generelle Gefahr der Unterversorgung besteht bei Schlechtwetterphasen mit wenig oder gar keinem Sonnenschein, in den dunklen Jahreszeiten (Oktober bis März) mit dazu niedrigen Sonnenstand und für Menschen die sich zu wenig im Freien aufhalten.
Ältere Menschen sind von Vitamin-D-Mangel besonders betroffen, da die Syntheseleistung der Haut im Alter abnimmt und in Fällen von Mobilitätseinschränkungen und Bettlägerigkeit wo die benötigte Sonnenbestrahlung einfach nicht möglich ist.

Um fehlende Sonnenbestrahlung auszugleichen eignet sich eine Vitamin D reiche Ernährung nur bedingt, die Vitamin-D-Anteile der meisten Lebensmitteln sind dafür zu gering, die Mengen die man verzehren müsste wären ungesund gross.
Grundsätzlich gut geeignet sind Vitamin-D-Präparate in Tablettenform oder besser als Öl-Tropfen. Vitamin D ist nur fettlöslich, so dass Tabletten immer mit fett- oder ölhaltigen Essen eingenommen werden müssen, z.B. mit einem Butterbrot oder zum Mittagessen. Die Einnahme nur mit Flüssigkeit ist nicht ausreichend, da der Körper dann das Vitamin D nicht verwerten kann. Öl-Präparate (als Tropfen) sind vorzuziehen, sie können beliebig eingenommen werden, denn hier ist das Vitamin D bereits in Öl gelöst.

Zunehmend wird von Wissenschaftlern und Ärzten diesem Vitamin eine besondere Wirkung bestätigt und die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten empfohlen. Insbesondere bei Risikogruppen wie Senioren, Heimbewohner die bewegungseingeschränkt sind und zur Demenzrisiko-Reduzierung kann eine dauerhafte Einnahme sinnvoll sein.

Das Präparat sollte ein reines Vitamin-D-Präparat sein - kein kombiniertes Präparat wie Multivitamin-Tabletten. Empfohlen wird bei Unterversorgung die begleitende Einnahme von:
Calcium (Vorsicht bei Dosierung)
Magnesium
Vitamin K2
Weiterführende Informationen dazu: Vitamind.net, wichtige Nährstoffkombinationen

Ihren aktuellen Vitamin-D-Spiegel können Sie über eine Blutuntersuchung bei Ihrem Hausarzt feststellen lassen und dort die weitere Vorgehensweise sowie eine individuelle Dosierung besprechen.

Häufig empfohlenes Vitamin D bei Amazon


Vitamin D - das Wichtigste auf einen Blick


Funktionen
Knochenaufbau
stärkt Knochen und Muskeln
verringert das Risiko für Stürze (Senioren)
stärkt die Psyche
kann Demenzrisiko senken
kann Krebs- und Herzinfaktrisiko senken
ist insgesamt an zahlreichen körpereigenen Prozessen beteiligt

Unterversorgung, mögliche Symptome
erhöhte Infektanfälligkeit
Muskelschwäche und -krämpfe
Gelenkschmerzen
Schwindelgefühl
Gleichgewichtsstörungen
Müdigkeit
Leistungsschwäche
Schlafstörungen
Depressionen

Bedarf decken mittels Sonnenbestrahlung
benötigt Sonnenlicht mit hohen UVB-Anteil (Frühjahrs- und Sommersonne)
im Frühjahr und Sommer täglich ~ 15 Minuten im Sonnenlicht aufhalten
übermässiges stundenlanges Sonnen ist nicht effektiv!
zumindest Gesicht, Arme und Hände sonnen
bei kurzer Dauer ohne Sonnenschutzcreme (filtert UV-B-Strahlen)
Vitamin D kann vom Körper mehrere Monate gespeichert werden
Solarien sind weniger geeignet, da überwiegend UV-A-Licht
Fensterscheiben filtern die wichtigen UV-B-Strahlen fast vollständig


Bedarf decken mit Lebensmittel
i.d.R. nicht ausreichend möglich da nur geringe Anteile (ausser Lebertran und Fettfischen)
Lebertran
Fettfische
Eier
Milch, Butter, Käse, Quark, Joghurt

Bedarf decken mittels Nahrungsergänzung
aktuell von Ärzten und Wissenschaftlern zunehmend empfohlen
erhältlich in Tablettenform oder als Öltropfen
Vitamin D ist fettlöslich, Einnahme unbedingt zum Essen
für tägliche Einnahme oder als Depot
Einnahme zumindest von Oktober bis März
für Senioren ganzjährige Einnahme sinnvoll
bei chronischen Lichtmangel oder zum Aufbau ganzjährige Einnahme

Unverbindliche Orientierungswerte
der eigene Vitamin-D-Spiegel kann über eine Blutuntersuchung festgestellt werden
eine ausreichende Versorgung liegt vor bei einem Blutwert von: ca. 50 ng/ml
Vitamin-D-Tagesbedarf* für Erwachsene: ca. 75 Mikrogramm entspricht 3.000 IE
Vitamin-D-Tagesbedarf* für Senioren: ca. 100 Mikrogramm entspricht 4.000 IE

IE = Internationale Einheit für Medizinpräparate, variabel nach Stoff
1 IE Vitamin D3 = 0,025 Mikrogramm (µg) (1.000 Mikrogramm = 1 Milligramm = 1/1000 Gramm)
1 µg (Mikrogramm) = 40 IE (Vitamin D3)

* Der Vitamin-D-Tagesbedarf ist nicht die Menge die man als Präparat zu sich nehmen sollte, sondern der tägliche Gesamtbedarf gebildet aus Sonnenlicht, Lebensmittel und eventuell zusätzlichen Präparaten.



Zusammenfassung
Der gesamte Themenbereich "Vitamin D" wurde offenbar lange Zeit von Wissenschaftlern und Ärzten vernachlässigt und wird erst seit enigen Jahren wieder intensiver erforscht und aktuell teils kontrovers diskutiert. Möglicherweise auch da die einflussreiche Pharmaindustrie natürliche und preisgünstige Heilmittel fürchtet.
Gegenwärtig werden positive Wirkungen zunehmend belegt und Richtwerte korrigiert. In einigen Ländern werden Nahrungsmittel mit Vitamin D angereichert, im Pharmaland Deutschland nicht (mehr kranke Menschen = mehr Umsatz).

Nach derzeitigen Stand ist es wahrscheinlich dass:
man in Deutschland (Sonnenstunden/Sonnenstand) mit Vitamin D eher unterversorgt ist
Vitamin D einen merklichen Einfluss auf die Gesundheit hat
eine zusätzliche Einnahme von Vitamin-D-Präparaten notwendig sein kann (testen)

Fazit
Kombinieren Sie regelmässige Bewegung an der frischen Luft mit einer bewussten Ernährung die auch nennenswert Vitamin D enthält und testen Sie die zusätzliche Einnahme von Vitamin-D-Präparaten.
Dabei zu beachten ist, dass häufige oder längere ungeschützte Sonnenbestrahlungen mit einem erheblichen Gesundheitsrisiko verbunden sind und andererseits Sonnenschutzmittel die unbedingt notwendige Aufnahme von UVB-Strahlen über die Haut blockieren. Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten ist somit eigentlich die einzige unbedenkliche Möglichkeit, Defizite vorzubeugen und auszugleichen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Um Ihren Vitamin-D-Spiegel definitiv festzustellen lassen Sie am besten eine Blutuntersuchung bei Ihrem Hausarzt machen und besprechen Sie mit ihm die weitere Vorgehensweise.

Für Alltagsbegleiter
Frische Luft & Sonne lässt sich gut mit der täglichen Betreuungsarbeit verbinden - die betreuten Menschen werden Ihnen dankbar sein. Sonne aber auch Wind & Wetter tut jedem Menschen gut, Wohlbefinden und Laune verbessern sich.
Versuchen Sie mehrmals wöchentlich einen zumindest kurzen Gang nach draussen einzuplanen, selbst wenige Minuten einmal um den Block, bewirken etwas. Schön wenn dann die Sonne scheint, doch auch bei bedeckten Himmel und bei Regenwetter hat ein kurzer Ausflug positive Wirkung.
Wenn der betreute Mensch bettlägerig ist, kann das Bett eine zeitlang ans offene Fenster geschoben werden kann, um so ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen. Steht ein Balkon oder eine Terrasse zur Verfügung können bettlägerige Senioren im Bett oder mit Hilfe eines Rollstuhls an die frische Luft geschoben werden - sicher ein Highlight für den Pflegebedürftigen und gut für dessen Gesundheit.
Auch die üblichen Beschäftigungs- und Aktivierungsarbeiten können bei guten Wetter nach draussen verlegt werden.

Weiterführende Informationen: Vitamind.net

Lesen Sie auch: Wieder aktiver und mobiler werden mit einem Elektrofahrrad



   
Menschen mit Demenz, die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen. Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an. Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mit.

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