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Pflege zu Hause für Senioren

Richtiges Umlagern und Umsetzen

Umsetzen vom Rollstuhl in den Sessel, auf die Couch oder ins Bett

Wer Angehörige zu Hause pflegt, weiß um die manchmal schwierige Umsetzung von einer Sitzgelegenheit zur anderen oder ins Bett, eines pflegebedürftigen Menschen.

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Insbesondere, wenn der Pflegebedürftige an Demenz leidet und die Ansprache akustisch oder inhaltlich nicht mehr versteht und nicht ausführen kann, ist die Umsetzung vom Rollstuhl in den Sessel, auf die Couch oder in das Bett ein mühseliges Unterfangen.
Hier finden Sie eine Beschreibung und einige Tipps, wie die Umlagerung eines pflegebedürftigen Menschen bei der Pflege zu Hause gut gelingen kann.

Folgend wird beschrieben wie ein Pflegebedürftiger aus einem Rollstuhl umgesetzt wird.

Zunächst stellt man den Rollstuhl mit dem Pflegebedürftigen, im rechten Winkel neben die neue Sitzgelegenheit oder das Bett. Dann stellt man sich mit breiten Stand, leicht gebeugten Knien und geradem Oberkörper vor den Pflegebedürftigen. Ein Fuß des Helfers steht hierbei zwischen den Füßen des Rollstuhlfahrers.

Nun fasst man den Pflegebedürftigen seitlich unter den Achseln an. Der Pflegebedürftige legt seine Hände um die Schultern des Helfers.

Jetzt zieht man den Pflegebedürftigen langsam hoch und zu sich heran. Dabei verlagert der Pflegebedürftige sein Gewicht auf seine Knie und richtet sich mit Hilfe des Helfers so weit wie möglich im Rollstuhl auf.

Nun mit dem Pflegebedürftigen in kleinen Schritten in Richtung Sessel, Couch oder Bett drehen. Die Knie des Helfers bleiben leicht gebeugt, die Knie des Pflegebedürftigen berühren das Knie des Helfers an der Seite und werden so leicht abgestützt.

Der Oberkörper des Helfers bleibt gerade und das Becken knickt nicht ab.

Wenn der Pflegebedürftige überhaupt nicht gehen kann, übt der Helfer mit seinem Fuß einen leichten Druck auf den Schuh des Pflegebedürftigen aus, und schiebt somit dessen Füße in Richtung der neuen Sitzgelegenheit.

Nun ist es geschafft, Helfer und Pflegebedürftiger sind an ihrem neuen Platz angelangt.

Bei sehr schweren Menschen sollte man eine Umlagerung erst einmal sicherheitshalber zu zweit vornehmen. So kann die zweite Person direkt einspringen, falls es zu Zwischenfällen kommt.

Grundsätzlich ist es sowieso sicherer, wenn diese Hilfestellungen erst mit einer zweiten Person, die mit im Raum ist, durchgeführt werden. Wenn die Handgriffe sitzen und man sich sicher ist, kann die Umlagerung dann auch alleine stattfinden.

Wenn der Pflegebedürftige vom Rollstuhl ins Bett gelagert werden soll, sollte das Bett hoch gestellt werden.

Für den Sessel oder die Couch kann man sich helfen, indem man ein Kissen auf die Polster legt, so dass auch hier eine Sitzerhöhng gegeben ist. Nach der Umsetzung kann das Kissen je nach Wunsch wieder entfernt werden.

Denn je tiefer die Sitzgelegenheit, umso größer ist der Kraftaufwand für die helfenden Personen, den Pflegebdürftigen umzusetzen.

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Beschäftigung & Rätsel für Senioren

   
Menschen mit Demenz, die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen. Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an. Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mit.

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