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Demenz & Alzheimer - Erklärungen und Informationen

Schluckstörungen bei Demenz

Schluckstörungen-Dysphagie-Aspiration 


Ein Problem bei fortschreitenden demenziellen Veränderungen und Alzheimer sind Schluckstörungen, auch bekannt unter dem Namen Dysphagie. Auch Menschen mit einem Schlaganfall oder anderen Krankheiten wie Multipler Sklerose können von Schluckstörungen betroffen sein.
Bei Schluckstörungen besteht die Gefahr, dass Essenreste in die Lunge gelangen und es zu einer Aspiration kommt. Aspiration bedeutet Verschlucken beispielsweise von Nahrungsstücken oder auch auch Gegenständen.
Beim Aspirieren besteht die Gefahr dass, wenn der Fremdkörper in der Lunge verbleibt und nicht bemerkt wird, es zu einer Lungenentzündung kommen kann.
Hierbei ist insbesondere die "stille Aspiration" gefährlich. Stille Aspiration bedeutet, dass der Betroffene und die Pflegenden nicht bemerken, dass ein Verschlucken beim Patienten vorliegt.
Spezialisten auf dem Gebiet der Schluckstörungen nennt man Phoniater. Einer dieser Spezialisten ist Professor Tamas Hacki von der Uniklinik Regensburg.
Die Behandlung von chronischen Schluckstörungen steckt noch immer in den Kinderschuhen, trotz einiger Fortschritte der letzten Jahre.
 
So kommt es leider immer noch vor, dass vielen Menschen vorschnell eine PEG, eine Magensonde gelegt wird.
Schluckstörungen sollten von einem Hals-Nasen-Ohrenarzt oder einem Phoniater untersucht werden.
Bei Menschen, die demenziell noch nicht so weit fortgeschritten sind bzw. Anleitungen noch Folge leisten können, kann eine Logopädie überlegt werden. Mit der Logopädie lernen die Menschen ihre Schlucktechniken zu verbessern und eine Veränderung der Kopf-und Körperhaltung.

Gemeinsam sollte herausgefunden werden, welche Nahrung und Speisen der Betroffene noch gut schlucken kann.
Bei erheblichen Schluckstörungen kann feste Nahrung püriert werden. Getränke und flüssige Speisen können angedickt werden, siehe auch Essen-und-Trinken-bei-Demenz.
Dickungsmittel hierfür gibt es in der Apotheke.
Verzichten sollte man auf Mischformen, wie klare Suppen mit festen Einlagen.
Medikamente, die den Schluckstörungen vorbeugen, gibt es wenige. Aufpassen bei Psychpharmaka, diese können das Schluckvermögen noch verschlechtern. 

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Menschen mit Demenz, die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen. Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an. Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mit.

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