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Gedichte & Lebensweisheiten

Gedichte für Senioren und Pflegende

Gedichtesammlung - (nicht nur) für ältere Menschen und Senioren mit Demenz- und Alzheimer Erkrankung sowie für Pflegende und Angehörige


Hummel im Garten - Copyright Goldjahre.de

Gedicht Zuwendung  (Jean Paul)


So viel zu geben hat man:

ein Lächeln, ein liebes Wort
eine kleine Zuwendung.

Dem einen bedeutet´s nichts –
dem anderen jedoch alles!



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Der Wert eines Lächelns (unbekannt)

Ein Lächeln kostet nichts, es erzeugt aber viel!
Es bereichert jene, die es bekommen,
ohne diejenigen zu schaden, die es verschenken!

Die Erinnerung an ein Lächeln kann ewig bleiben!

Niemand, ist so reich, daß er es nicht noch gebrauchen könnte,
und niemand ist so arm, daß es ihm nicht mehr helfen könnte!
Es lässt sich nicht kaufen – nicht leihen – nicht stehlen – nicht erzwingen,
denn es hat erst seinen Wert von dem Moment an, wo es verschenkt wird!

Wenn Du einem Menschen begegnest, der Dir das Lächeln, das auch Du verdienst,
nicht gibt, dann sei großzügig --- Schenk ihm Deines!

Denn niemand braucht das Lächeln dringender,
als der, der dem anderen keines geben kann.

Wanderung  (Justus Kerner)

Wohlauf und frisch gewandert ins unbekannte Land!
Zerrissen, ach zerrissen, ist manches teure Band.
Ihr Bäume, ach ihr Hügel, oh blickt mir segnend nach.
 
Noch schläft die weite Erde, kein Vogel weckt den Hain.
Doch bin ich nicht verlassen, doch bin ich nicht allein. 
Denn, ach, auf meinem Herzen trag ich ihr teures Band,
Ich fühl's, und Erd und Himmel sind innig mir verwandt.

Die Zeit  (Theodor Fontane)

Überlaß es der Zeit, erscheint Dir etwas unerhört,
bist Du tiefsten Herzens empört, bäume nicht auf,
versuch's nicht mit Streit.
Berühr' es nicht, überlaß es der Zeit.
Am ersten Tag wirst Du feige Dich schelten,
am zweiten läßt Du Dein Schweigen schon gelten,
am dritten hast Du's überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

Die Lindenlüfte sind erwacht  (Ludwig Uhland)

Die linden Lüfte sind erwacht
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
nun, armes Herze, sei nicht bang;
nun muß sich alles, alles wenden!

Die Welt wird schöner mit jedem Tag
man weiß nicht, was noch werden mag:
das Blühen will nicht enden!
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual;
nun muß sich alles, alles wenden!


Dir, meiner Begleitung (unbekannt)

Dir, die/der neben mir steht,
möchte ich etwas sagen
Dich, die mich begleitet
möchte ich etwas fragen.

Ist das für dich so schwer
zu verstehen, warum ich dich
ständig frage. Wohin soll ich gehen?

Als ich jung war, wie du,
kannte ich meinen Weg,
ich musste niemanden fragen-
wann-wohin soll ich gehen?

Aber wie alles andere in Leben
Ist ewig das Kommen und Gehen
ich bin einmal gekommen, jetzt muss
ich langsam gehen. Aus diesem Grund
Liebe Begleitung, versuch mich zu verstehen
mich und meine Frage:
Wohin soll ich gehen?

Ich brauche keine Antwort,
ich brauche nur dich,
bleib bitte in meiner Nähe
lass mich nicht im Stich. 




Wusstest Du schon?   (Hilde Kalchgruber)

Wusstest du schon das die Nähe eines Menschen
gesund machen
krank machen
tot und lebendig machen kann.

Wusstest du schon
dass das Anhören eines
Menschen Wunder wirkt
dass das Wohlwollen Zinsen trägt
dass ein Vorschuss an
Vertrauen hundertfach
auf uns zurückkommt
.

Wusstest du schon
dass die Nähe eines Menschen gut machen
böse machen
traurig und froh machen kann.

Wusstest du schon
dass das Wegbleiben eines
Menschen sterben lassen kann
dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt.

Wusstest du schon
dass die Stimme eines Menschen
einen anderen Menschen
wieder aufhorchen lässt
der für alles taub ist.

Wusstest du schon
dass das Wort
die Augen eines Menschen
wieder sehen machen kann
einen, der für alles blind war der nichts mehr sah
der keinen sinn mehr sah in dieser Welt
und seinem Leben.

Wusstest du schon das Zeithaben
für einen Menschen
mehr ist als Geld mehr als Medikamente unter Umständen mehr als eine geniale Operation.

Wusstest du auch schon,
dass der Weg vom Wissen über das Reden zum Tun unendlich sein kann.

Wusstest du schon
dass tun
mehr ist als reden.

Wusstest
du das alles schon? 
 


Zehn kleine Pflegerlein (Hilde Kalchgruber)

Zehn kleine Pflegerlein
wollten sich mit Patienten freu‘n,
einen haben sie ins Büro gesetzt
da waren’s nur noch neun

von neun kleinen Pflegerlein
Hat einer Nachtschicht gemacht
Es hat ihm zwar viel Geld gebracht
Trotzdem waren’s nur noch acht

Acht kleine Pflegerlein
Die haben‘s übertrieben
Einem ging das Kreuz kaputt
Da waren’s nur noch sieben

von sieben kleinen Pflegerlein
Bekam eine,
es ist doch wie verhext
ein Kind- sie waren nun zu sechst

sechs kleine Pflegerlein
und einer nahm reiß aus
er macht jetzt Urlaub auf Ibiza
und fünfe bleiben zu Haus

von fünf kleinen Pflegerlein
macht einer
Er kann ja nicht’s dafür
ne‘ Kur-es bleiben nur noch vier

vier kleine Pflegerlein

arbeiten wie verrückt
einer verlor die Lust dabei
da waren’s nur noch drei

von drei kleinen Pflegerlein
hat einer am Wochenende frei
die ander’n betreuen die Patienten nun
aber es sind auch nur noch zwei

zwei kleine Pflegerlein
die rennen durch’s ganze Haus
einer brach sich gleich ein Bein
da hatten wir nur noch einen

ein armes Pflegerlein
der weis nicht mehr ein noch aus
der hat nicht lange überlegt
er blieb einfach zu Haus


Altersballade (Wilhelm Busch) 

Das grosse Glück noch klein zu sein,
sieht wohl der Mensch als Kind nicht ein,
und möchte, dass er ungefähr
schon 16 oder 17 wär.

Doch dann mit 18 denkt er: Halt,
wer über 20 ist, ist alt.
Kaum ist die 20 grad geschafft,
erscheint die dreissig greisenhaft.

Und an die 40, welche Wende,
die 50 gilt beinah als Ende.
Doch nach der 50, peu á peu,
schraubt man das Ende in die Höh.

Die 60 scheint jetzt ganz passabel,
und erst die 70 miserabel.
Mit 70 aber hofft man still,
ich werde 80, so Gott es will.

Wer dann die 80 überlebt,
zielsicher nach der 90 strebt.
Dort angelangt, zählt man geschwind,
die Leute, die noch älter sind.





Mümmelgreise (Wilhelm Busch)

Mümmelgreise, grau und kalt,
sind oft 70 Jahre alt.
Waschen selten sich mit Seife,
rauchen aus 'ner kalten Pfeife,
tragen meistens schäbige Hüte,
schnupfen aus der Tabakstüte.

Oft auch ist die Frau gestorben,
der Geschlechtstrieb ist verdorben,
und zum Wässern lediglich
dient der Schnibbeldiederich.

Zieht er dazu ihn heraus,
geht der Strahl nicht geradeaus,
und auch nicht im hohen Bogen
wirft er seine Wasserwogen.

Nein, ganz langsam, halb im Schlafe,
wie zum Ton der Äolsharfe,
und in größter Seelenruh'
wässert er sich auf die Schuh'.

Manche Menschen (Clemens Kunze) 

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist ,
dass sie da sind.
 
Manche Menschen wissen nicht ,
wie gut es ist,
sie nur zu sehen.
 
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich
ihr gütiges Lächeln wirkt.
 
Manche Menschen wissen nicht ,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.
 
Manchen Menschen wissen nicht,
wieviel ärmer wir
ohne sie wären.
 
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es,

würden wir es Ihnen sagen.


Abschied (Henry Scott Holland)

Der Tod hat keine Bedeutung.
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe, wer ich bin, und auch Ihr bleibt dieselben – zusammen.
Was wir einander bedeuten, bleibt bestehen.
Nennt mich bei meinem vertrauten Namen.
Sprecht in der gewohnten Weise von mir und ändert Euren Tonfall nicht.
Hüllt euch nicht in Mantel aus Schweigen und Kummer – lacht wie immer
über kleine Scherze, die wir teilen.
Wenn Ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und jegliche Traurigkeit.
Leben bedeutet immer nur Leben – es bleibt bestehen – immer – ohne Unterbrechung.
Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch – irgendwo ganz in der Nähe –
nur ein paar Straßen weiter.

Zitat von Hans Christian Andersen

Es ist mit den Büchern, die man in jungen Jahren gelesen hat
und jetzt im Alter wieder vornimmt, wie mit den Menschen,
mit denen man in früheren Perioden beisammen war
und denen man jetzt wieder begegnet.
Da sind einzelne Züge und Eigentümlichkeiten,
die man jetzt besser versteht und schätzt, oder vieles,
was einem nun ganz und gar nicht gefallen will.

Gedanken von Mahatma Gandhi

Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein
Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.



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Kommentare  

Gedichte Leserin
+2 # Gedichte Leserin 2016-05-01 10:08
Schööön

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Menschen mit Demenz, die sich oft der Ansprache durch Angehörige und Pflegepersonal entziehen und in ihrer eigenen Welt leben, reagieren sehr gut auf Haustiere, insbesondere Hunde. Die Tiere können bei den Menschen eine Türe, die zugeschlagen ist, wieder öffnen. Menschen mit Demenz sind sehr gut über die Gefühlsebene zu erreichen, und dort setzen die Tiere an. Dies teilt die deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mit.

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